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Graef

Hermann Graef gründete zusammen mit seinen Brüdern 1921 die gleichnamige Firma im sauerländischen Arnsberg. Zu seinen ersten Erfindungen zählen Gardinenstangen, Holzspielzeug und Reißbrettstifte. Mit Spanholzschachteln für die so genannten Reißzwecken übersteht das Unternehmen die Weltwirtschaftskrise, aber dann wird infolge des Krieges ein großer Teil des Werkes zerstört. Der Wiederaufbau durch die Söhne und die Wirtschaftswunder-Zeit legen die Saat für das Wiederaufleben des Graefschen Innovationsinstinktes. Die noch manuelle Aufschnitt-Schneidemaschine G-160 wird der Liebling bei den deutschen Hausfrauen. Fortan läuft die Entwicklung und Produktion von Schneidemaschinen aus dem Hause Graef auf Hochtouren. In den 1960er Jahren startet die gewerbliche Produktion und die erste Ganzmetall-Maschine mit Motorgetriebe geht in die Geschichte „Deutscher Standards“ ein. 1983 folgt der Freiraumschneider, welcher heute als Marktstandard gilt.

Graef schneidet ideenreich ab

Mit der Schneidemaschinen-Technologie erreichte Graef eine Monopolstellung und wurde begehrter Exporteur. Neben den technischen Aspekten wird zunehmend Wert auf das Design der Geräte gelegt, was gerade den neuen Produktlinien angesehene Designpreise einbringt. 2001 wird die schwebende Konstruktion der Navis N1 zum bald patentierten Novum unter den Allesschneidern und erhält sowohl den Design-Preis als auch den „red dot design award“. In den Folgejahren werden auch die Modelle Zentro, Tendenza und Genio mit dem Plus X Award in der Kategorie Design ausgezeichnet. Graef wird im professionellen und im Verbrauchermarkt zu einer festen Größe.

Graef besticht durch unendlichen Unternehmergeist

Im neuen Jahrtausend wurde das Graef-Produktsortiment um Haushaltsgeräte wie Espressomaschinen, Wasserkocher oder Waffelautomaten ergänzt und wie sollte es anders sein, mit Preisen überhäuft: als „Bestes Produkt des Jahres“ und in den Kategorien „High Quality“, „Design“ und „Bedienkomfort“. Nach allem, was sich über die Jahre geändert hat, werden aber immer noch alle Graef-Maschinen in der eigenen Manufaktur in Arnsberg produziert und von Hand zusammengebaut.